Home - Klick hier! www.imkerverband.at
 
Home   News & Notiz   Katalog   Info   Anmeldung
Home - Klick hier!
Home
News & Notiz
 + eigene News gestalten
Kalender
Markt
Mitglieder
Adressen
Info
Kontakt

Anmelden
Als neuer User
bei der Gemeinschaft
Imkerverband anmelden.
Klick hier

Mitglieder-Login
UserName: 
Kennwort:  

Kennwort vergessen?
Neu Anmeldung

Newsletter
Anmelden beim
Imkerverband-Newsletter
klick hier




« zurück
Bei Bienensterben endlich auch Pestizideinsatz und Gentechnik kritisch beleuchten  (Archiv) 
Archiviert: 28.12.2011
SPÖ-Europaabgeordnete fordert rasches Handeln und "effizientes Vorgehen gegen alle Ursachen"


Bei der heutigen Schlussabstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg über die Gesundheit von Honigbienen und die Herausforderungen für den Bienenzuchtsektor hat sich die SPÖ-Europaabgeordnete einem alternaiven Entschließungsantrag angeschlossen, da der Bericht des Chefverhandlers "zu unausgewogen und angesichts des dramatischen Bienensterbens zu wenig ambitioniert gestaltet" war. Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, betont: "Für das Bienensterben ist ein ganzes Bündel von Ursachen verantwortlich - von Milben über Artensterben bis Pestizideinsatz. Wir müssen daher auch alle diese Themen berücksichtigen. Ich bin dagegen, von vornherein Problemfelder wie grüne Gentechnik oder Pestizideinsatz auszuklammern." Sie ist enttäuscht darüber, dass diese Punkte im EU-Parlament keine Mehrheit gefunden haben.

Die Zahl der Bienenvölker in Europa und Nordamerika ist seit Langem rückläufig. In den USA sank sie zwischen 1947 und 2005 um 59 Prozent, in Mitteleuropa zwischen 1985 und 2005 um 25 Prozent. In Österreich beträgt der Rückgang einzelner Bienenvölker bis zu 30 Prozent. Auch die wichtige Funktion der Imker ist im Rückgang begriffen. Gab es 1993 österreichweit noch etwa 30.000 Imker, waren es zehn Jahre laut später Statistik des Österreichischen Imkerbundes nur noch 24.000. Die am häufigsten gehaltene Honigbienenrasse in Österreich ist die Carnica - rund 90 Prozent der 400.000 heimischen Bienenvölker zählen dazu. Die zweithäufigste vorkommende Bienenrasse ist die "Dunkle Biene" (sieben Prozent), die besonders in Tirol und Vorarlberg von Imkern gezüchtet wird. Die restlichen drei Prozent an heimischen Bienen sind sogenannte Hybridbienen, die aus Rassekreuzungenhervorgehen.

Kadenbach befürwortet - wie im Entschließungsantrag ausgeführt - mit Nachdruck eine umsichtige EU-Gesetzgebung und gründliche wissenschaftliche Risikobewertungen bei genetisch veränderten Organismen (GVO) und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Sie fordert die Kommission auf, weitere unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zu fördern, die sich mit den Langzeitauswirkungen genetisch veränderter Kulturpflanzen - insbesondere der über Pollen verbreiteten Bt-Toxine - auf Honigbienen und Wildbestäuber allgemein sowie mit der Synergiewirkung zwischen mehreren Schädlingsbekämpfungsmitteln und zwischen der Exposition gegenüber Schädlingsbekämpfungsmitteln und bestimmten Krankheiten befassen. "Wir fordern ein Moratorium für den Anbau genetisch veränderter Kulturpflanzen, bis in unabhängigen, von einem Fachkollegium überprüften Studien nachgewiesen wird, dass keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Honigbienen vorliegen", macht die SPÖ-Umweltpolitikerin klar.

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331

redimker, 28.11.2011

Thema: k.D.

Bitte vergeben Sie für diesen Artikel eine Note
zwischen +3 (lesenswert) und -3 (nicht lesenswert)

Artikel bewerten:
+3 +2 +1 0 -1 -2 -3

  Aktuelle Auswertung:
Gesamtbewertung (Alle Punkte): 5
   

Plus: 5, Neutral: 0, Minus: 0
  0 = neutral (Artikel zur Kenntnis genommen)


Leser-Beiträge
Hinterlassen Sie hier Ihre Informationen oder Anmerkungen, für andere Leser.
Jetzt ohne Anmeldung!

 neuen Eintrag erstellen 
© Freier Imkerverband 2005