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Nationale Gentechnik-Anbauverbote auf der Kippe  (Archiv) 

Archiviert: 31.07.2011
Am Mittwoch nächster Woche, am 6. Juli, stimmen die EU-Parlamentarier darüber ab, ob den einzelnen Mitgliedstaaten eine rechtlich sichere Möglichkeit gegeben wird, über den Anbau von Gentechnik-Pflanzen in ihrem Land selbst zu entscheiden.


Im Sommer letzten Jahres hatte die Europäische Kommission den Vorschlag zu neuen Regelungen im EU-Gentechnikrecht gemacht. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat sich nun im Gegensatz zur Kommission dafür ausgesprochen, dass die Länder den Anbau auch verbieten können, wenn sie Risiken für die Umwelt befürchten. Dies können Gefahren für die biologische Vielfalt, Schädlingsresistenzen, aber auch wissenschaftliche Unklarheiten sein. Damit werden Anbauverbote der Mitgliedsländer rechtlich abgesichert.

Um die deutschen Abgeordneten dazu zu bringen, für den Vorschlag des Umweltausschusses zu stimmen, haben Verbände bereits einen Brief an die Parlamentarier verfasst. Mit einer heute startenden Campact-Aktion können alle Bürgerinnen und Bürger aktiv werden. Eine Woche ist noch Zeit!

Infodienst: Kommissions-Vorschläge zum EU-Gentechnikrecht
http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kommissions-vorschlaege-zum-eu-gentechnikrecht.html

Campact-Aktion: Gentechnik: Verbote möglich machen!
http://www.campact.de/gentec/sn9/signer


Unterschreiben für gentechnikfreie Landwirtschaft!

Liebe Freundinnen und Freunde der gentechnikfreien Landwirtschaft,


bisher sind die Möglichkeiten eines EU-Landes, Gentechnikverbote auszusprechen, äußerst begrenzt. Nur wenn es neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Gefahren nachweist, die bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen nicht ausreichend berücksichtigt wurden, kann ein Land ein nationales Anbauverbot verhängen.

Mehr Spielräume für die Mitgliedstaaten, ihr Gebiet gentechnikfrei zu halten - das möchte der Umweltausschuss des Europaparlaments. Er will den Staaten ermöglichen, künftig alle, einzelne oder bestimmte Gruppen von Gentech-Pflanzen zu verbieten. Wissenschaftliche Unsicherheit und Risiken für Umwelt und Wirtschaft würden dann als Begründung akzeptiert.

Das Europaparlament entscheidet am 6. Juli. Ob es dem Vorschlag seines Umweltausschusses folgt, ist offen. Viel hängt dabei an Deutschland. Kein anderes EU-Land stellt mehr Abgeordnete in Straßburg. Machen Sie sich stark für eine gentechnikfreie Landwirtschaft! Sagen Sie den Spitzen der deutschen Fraktionen, dass Sie keine Gentechnik auf unseren Äckern und Tellern wollen.

Unterschreiben Sie jetzt!
http://www.bund.net/gentechnik_verbieten/

Mit den besten Grüßen

Heike Moldenhauer, Tine Jäger und Norbert Franck
für das BUND-Gentechnikteam

redimker, 01.07.2011

Thema: k.D.

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