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Netzwerk will Bienensterben stoppen  (Archiv) 

Archiviert: 21.06.2011
"Pflanzenschutzmittel sollen verboten werden"


Die Aktion soll möglichst alle vom Bauern über Gemeinden bis hin zu Privatpersonen ins Boot holen. Ansatzpunkte sind bienengerechte Bepflanzungen und spätere Heuschnitte. Eine Hauptgefahr ist die sogenannte Maisbeitze, die auf die Saat aufgebracht wird und über das austretende Schwitzwasser die Bienen tötet, sagt eine Initiatoren des Netzwerks, Simone König.

So sei es in Baden-Württemberg bereits zu einem großen Bienensterben gekommen. Sie fordert alle Partner in der Landwirtschaft und in der Landesregierung dazu auf, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Darüber hinaus, ist es laut König sinnvoll, Pflanzenschutzmittel in Vorarlberg zu verbieten.

Jeder Partner und jede Zielgruppe habe etwas davon, dass es intakte Lebensräume gibt und dass es genügend bestäubende Insekten gibt, sagt Ernst Schwald von der Bodenseeakademie. So seien 80 Prozent der heimischen Kultur- und Wildpflanzen von bestäubenden Insekten abhängig.

Schwärzler will Maisbeitze untersuchen

Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) sagt, man müsse in Vorarlberg die österreichweite Erlaubnis der Maisbeitze respektieren. Die Saat müsse aber mit speziellen Geräten ausgebracht werden, welche die Körner direkt in den Boden bringen.

Dass die Pflanzen giftiges Wasser ausschwitzen könne er nicht bestätigen, Schwärzler stellte diesbezüglich Untersuchungen in Aussicht.

Netzwerk fordert mehr blühende Vielfalt

In Vorarlberg gibt es unterschiedliche Wiesentypen, so sieht eine die Wiese im Rheintal anders aus als eine Bergwiese in Marul. Im Rheintal gibt es eine sehr intensive Grünlandnutzung und deshalb viel weniger Artenvielfalt. Kräuter sind auf diesen Wiesen, die häufig geschnitten werden, eher selten. Neben dem Löwenzahn gibt es nicht mehr viele Blumen. Bienen finden auf solchen Wiesen nur wenig Nahrung.

Das Netzwerk will darauf aufmerksam machen, dass es wieder mehr blühende Vielfalt in der Landschaft braucht. Sie fordern mehr blühende Streifen an den Wiesenrändern, dass Mähstreifen liegen gelassen werden sollten und außerdem eine stärkere Heckenbepflanzung. Zudem schlägt das Netzwerk vor, nicht alle Wiese zur selben Zeit zu mähen, damit die Insekten eine Rückzugsmöglichkeit haben.

Streptomyzin schadet dem Menschen

Diese Vorschläge sind nicht unbedingt mit einer Mehrarbeit für die Landwirtschaft verbunden, meint Ernst Schwald vom "Netzwerk blühendes Vorarlberg". Das Ziel dieses Projektes sei es, alle betroffenen Gruppen einzuladen und diese für die Zusammenhänge zu interessieren. Zudem soll ihnen das fachliche Know-how zur Verfügung gestellt werden.

König weist noch auf die Gefahren des Streptomyzins hin. Die Bienen nehmen dieses Antibiotikum über die Pflanzen auf und tragen es in den Stock. Von dort gelangt es dann in den Honig und damit ist weniger die Biene gefährdet, als der Mensch. Durch das unkontrollierte Aufnehmen von Antibiotikum, werden antibiotische Arzneimittel nicht mehr wirksam.

redm, 24.05.2011

Thema: k.D.

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