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Bienensterben wird durch den Einsatz von Pestizide mit verursacht  (Archiv) 

Archiviert: 21.06.2011
"Während der österreichische Landwirtschaftsminister
das Bienensterben aufgrund des Pestizid-Einsatzes kleinredet, hat
Deutschland und Italien längst politische Konsequenzen gezogen:


Das besonders bienengefährdende Maisbeizmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide wurde verboten", erklärt der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber und fordert: "Sowohl die Ergebnisse des 3. Zwischenberichtes des AGES-Forschungsprojektes "Melissa" als auch die neuerliche Meldung von toten Bienen aus den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Burgenland im Frühjahr 2011 rechtfertigen ein sofortiges Verbot dieser Produkte". Der Landwirtschaftsminister hat der Öffentlichkeit auch bisher verschwiegen, dass alle namhaften Unternehmungen der chemischen Industrie, die selbst Produzenten dieser Maisbeizmittel sind, wie die Firmen Syngenta Agro GmbH, Bayer Austria GmbH, Bayer CropScience und BASF Österreich GmbH im österreichischen Forschungsprojekt zum Bienensterben prominent eingebunden sind und sogar mit 17 Prozent der Gesamtkosten das Projekt "Melissa" mitfinanzieren.

"Darüber hinaus ist es ungeheuerlich, dass Berlakovich die tatsächliche Höhe der Pestizid-Kontamination in den verendeten Bienen in einer Antwort auf meine schriftliche parlamentarische Anfrage verweigert und mich auf den Endbericht, der im Jahr 2012 vorliegen wird vertröstet, während die Chemie-Industrie bei "projektbegleitenden Gesprächen" eingebunden ist und die "Verfügbarkeit von Daten" vertraglich zugesichert bekam", kritisiert Pirklhuber, der darauf verweist, dass die Grünen seit 2009 bereits sechs Anfragen zu diesem Thema eingebracht haben.

Jetzt die Bauern für die neuerlichen Bienenschäden zum Hauptverantwortlich stempeln zu wollen ist nicht nur ungerecht, sondern geradezu zynisch, da die durch die AGES verbesserten Anwendungsvorschriften für den Einsatz dieser Beizmittel, zum Teil direkt von der Chemie-Industrie übernommen wurden und nur eine geringe Praxistauglichkeit aufweisen (z.B. Maisanbau mit gebeiztem Saatgut nur mehr bei einer Windgeschwindigkeit kleiner 5 km/h).
Die Grünen fordern daher von Minister Berlakovich "ein sofortiges Totalverbot der Maissaatgut-Beizmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide wie in Deutschland oder Italien, ein Stopp der Verheimlichung des Ausmaßes der Pestizid-Kontamination der Bienen und die Veröffentlichung aller Werte. Darüber hinaus darf es zu keiner weiteren Co-Finanzierung von öffentlicher Risikoforschung durch die davon betroffene Chemie-Industrie kommen".

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697


Quelle dieser Meldung:
http://www.stadtimker.com/index.php?i=News



redim, 24.05.2011

Thema: k.D.

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