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Grüne Rasen sind grüne Wüsten  (Archiv) 

Grüne Wüste
Archiviert: 30.03.2011
Appell: Jetzt blühende Pflanzen aussäen und den Blüten bestäubenden Insekten helfen.



Grüne Wüste, die Hölle für alle Blüten bestäubende Insekten
Umgeben von grünen Rasen, Wäldern, frischer Luft: Es ist schön, über diese grünen Flächen zu schauen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Schön in den Augen eines Menschen, der es gerne ordentlich hat.

Doch wie mag diese Landschaft für Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen aussehen? Für ein kleines Insekt in einer großen Welt, mit dem einzigen Ziel, Futter für sich, das Volk und für die Jungköniginnen und Drohnen zu sammeln?

Grüne Wüsten sind ein Grund der Abwanderung

Grüne Flächen – so weit das Auge reicht. Doch Grün steht für Bienen nicht als Sinnbild des Lebens. Grüne Wiese bedeutet für Bienen und Blüten bestäubende Insekten Tod und Leid bzw. Abwanderung. Denn auf grünen Rasen blüht nichts, gibt es keine lebensspendende Blume, keinen Nektar, keine Pollen. Eine Biene muss weit, sehr weit fliegen, um in diesen Gegenden Nahrung zu finden. Nicht einmal die ungenutzten Wegränder stehen als Futterquelle zur Verfügung. Sie werden vielerorts einfach niedergemäht – das Gras penibel zusammengerecht und dann ungenützt entsorgt. Weil es so "ordentlicher" aussieht.

Eine "Ordnung", die jedoch nicht in der Ordnung der Natur liegt. Denn natürliche Ordnung ist Nahrung, Blüten und Leben für alle.

So herrscht bei den Bienen jetzt in diesen Landschaften eine große Not. Eine Not, die kaum ein Mensch erkennt oder beachtet.

Blühende Oasen sind in dieser grünen Wüste selten zu finden. Daher sind jetzt Bienen in Siedlungsgebieten besser dran, denn hier blüht es in den Gärten, Parks, auf den Balkonen und auf den Mittelstreifen von Fahrbahnen.

Dabei wäre es doch so einfach, den Insekten wirklich zu helfen. Landwirte könnten die Wegränder blühen lassen, kleine Flächen nicht mähen - und seien es nur einige Quadratmeter.

Heimische blühende Pflanzen

Und Gartenbesitzer könnten naturnahe Gärten schaffen, heimische Futterlieferanten für Insekten anpflanzen, anstatt exotisches oder hochgezüchtetes Blühzeug, das keinen Nektar liefert bzw. dessen Nektar und Pollen für einheimische Insekten nicht erreichbar sind, weil diese Pflanzen einen Bauplan aufweisen, der für Insekten in deren Heimat ausgelegt ist.
Es wäre so einfach!

Man müsste nur etwas nachdenken, sein Bewusstsein auch auf die Umwelt lenken und an das Leben denken, das man meist nicht einmal beachtet.
So einfach …

Daher unsere Bitte:
Streuen Sie Blumensamen aus, schaffen Sie Oasen für Bienen und Blüten bestäubende Insekten. Samen sind nicht teuer und können in allen Gartengeschäften gekauft werden.
Streuen Sie die Samen aus dem fahrenden Auto, verteilen Sie diese per Hand, nutzen Sie jede Fläche und sorgen Sie für blühende Landschaften.

Wir zählen auf Sie :-)

Erwin, 28.02.2011

Thema: Ausbildung

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Leser-Beiträge

* Pflanzen die gute Tracht für Bienen beiten
(Von: Webuser:Olli am 28-02-2011 12:20:35)    Antwort   
Dies Pflanzen können Sie aussähen:

STAUDEN
Alant, Astern (ungefüllte Arten), Blutweiderich, Diptam, Disteln, Dost, Eisenhut, Feinstrahl, Flammendes Herz, STAUDEN, , Gamander, Ysop, Steinbrech, Gemswurz, Goldnessel, Goldlack, Hauswurz, Himmelsleiter, Immergrün, Lavendel, Leinkraut, Malve, Spierstaude, Heidekraut, Witwenblume,

BÜSCHE
Baumheide, Berberitze, Buchsbaum, Blutjohannisbeere, Cotoneaster (Mispelgewächse), Felsenbirne, Felsenkirsche, Feuerdorn, Knöterich, Haselnuss, Jap. Quitte, Hundsrose, Mahonie, Schneeballarten (ungefüllt), Strauchefeu, Waldreben (ungefüllte Sorten), Stachel, Him-, Brombeere,

KLEINE BÄUME
Alle Obstbaumarten, Eberesche, Essigbaum, Euodie (sehr gute Trachtpflanze!), Goldregen, Kirsche (nicht die jap. Zierkirsche), Mandelbaum, Stechpalme (Ilex), Zierquitte, Trauerweide, Reifweide, Salweide, Ohrweide, Silberweide


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