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Bienensterben: Rate hat sich verdoppelt  (Archiv) 

Archiviert: 22.03.2011
Die EU reagiert auf das Bienensterben in Europa. In den USA beträgt der Ausfall bis zu 95 Prozent.


BRUCK, MÜRZZUSCHLAG. Die längste Zeit plagt die heimischen Imker schon das Bienensterben. "Endlich hat die EU reagiert und will das Problem anpacken, bevor nichts mehr zu reparieren ist", freut sich Josef Ulz, der Obmann des steirischen Imkerbundes. Gab es bis jetzt zehn Prozent natürlichen Ausfall in der Region, sind es jetzt schon 20 Prozent, wissen die Bezirksobmänner Josef Zangl aus und Mürzzuschlag und Werner Pivec aus Bruck.

In den USA gibt schon teilweise 95 Prozent Ausfall von Bienen. Jetzt soll in den nächsten Jahren viel Geld in Forschung und Schulung fließen, um des Problems Herr zu werden. "Es ist schwer, den Stein der Weisen zu finden. Die Wissenschaft tüftelt schon die längste Zeit herum", weiß auch Maximilian Marek von der Imkerschule Graz. In Summe hätte sich auch die Landwirtschaft mit geänderten Anbaumethoden und dem Einsatz von mehr Insektiziden ebenso verändert wie das Wetter, sagt Marek.

Überzeugt ist er auch, dass großer Schaden an den Bienen durch die Vermischung der bodenständigen Carnica mit aggressiven Neuzüchtungen wie der Buckfast entsteht. Genetische Veränderungen der Bienen würden herbeigeführt und auch ihre Reaktionen verändert. 80 Prozent der Kulturpflanzen werden von den Bienen bestäubt, passiert das aufgrund des Bienensterbens nicht mehr, kommt der Satz, der Albert Einstein zugeschrieben wird, zum Tragen: "Stirbt die Biene, stirbt der Mensch".

"Niemand kann die Folgen noch abschätzen, deshalb ist es so wichtig, dass die EU reagiert hat", erklärt Ulz. In Österreich läuft übrigens derzeit das Projekt Melissa, welches von der Agentur für Ernährungssicherheit in Wien durchgeführt wird. Erhoben werden dabei die Bienenverluste in Raps- und Maisanbaugebieten und der Zusammenhang der Verluste mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

redimker, 20.02.2011

Thema: Bienesterben

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