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Weltweites Bienensterben hat dramatisches Ausmaß erreicht  (Archiv) 

Archiviert: 27.01.2011
In den USA hat sich der Bestand von vier in diesem Land weit verbreiteten Arten von Bienen in den letzten Jahrzehnten um rund 96 % reduziert.


Rund 84 % aller Pflanzen des kommerziellen Ackerbaus in der EU sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen, weltweit dürfte dieser Anteil sogar noch höher liegen. Auch mehr als 80 % aller wild wachsenden Pflanzen in der EU benötigen für ihr Weiterbestehen die Bestäubung durch Bienen. Allein der finanzielle Wert der Pflanzebestäubung durch Bienen für die Landwirtschaftsbetriebe der EU wird jährlich auf rund 22 Milliarden Euro geschätzt. In der EU gibt es rund 700.000 Imker, viele davon betreiben die Imkerei jedoch nur als Hobby.

In den USA hat sich der Bestand von vier in diesem Land weit verbreiteten Arten von Bienen in den letzten Jahrzehnten um rund 96 % reduziert. Die Zahlen für Großbritannien sind ähnlich alarmierend. Einige Bienenarten sind in den letzten Jahren komplett ausgestorben, andere Arten wurden seit den 70er Jahren um bis zu 70 % reduziert, berichtet die britische Tageszeitung Guardian in einem Artikel vom Montag.

Umso größere Sorge bereitet das weltweite Bienensterben den Wissenschaftern, die bis jetzt noch keinen Grund für die alarmierende Reduktion der Bienenvölker feststellen konnten. Diverse (Infektions-)Krankheiten werden als wahrscheinlichste Ursache für das Sterben angenommen.

Um dem Bienensterben entgegenzuwirken, setzt die EU jetzt verstärkt auf Maßnahmen zum Schutz der Bienen. Pestizide sollen nur dann genehmigt werden, wenn sie für Honigbienen unbedenklich sind. Maßnahmen gegen den Verlust der biologischen Vielfalt sollen den Lebensraum der Bienen schützen und erhalten. Auch die EU-Tiergesundheitsstrategie der EU soll in Hinblick auf die Bienengesundheit überprüft werden. Diverse Forschungsprojekte und Fortbildungsmaßnahmen sowie eine Erhöhung der finanziellen EU-Mittel zur Finanzierung der nationalen Imkereiprogramme um rund 25 % für den Zeitraum 2011-2013 sollen des Weiteren dazu beitragen, das Bienensterben einzudämmen.

redaktion stadtimker, 11.01.2011

Thema: Bienensterben

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