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Weiden für die Bienen  (Archiv) 

Die BLHV-Vorsitzenden Josef Albert, Ortsverein Hüfingen (von links) und Johann Wintermantel, Donaueschingen, sowie Karin Schmid und Sohn Marvin von den Fohrenhöfen weisen das Feld im Gewann Gebertshalde als „Bienenweide“ aus. Bild: J. Müller
Archiviert: 15.08.2010
Donaueschingen – Bunt und vielfältig präsentiert sich die „Bienenweide“ auf der Gebertshalde nördlich von Donaueschingen in Richtung der Fohrenhöfe. Phacelia, Buchweizen, Kornblume, Malve, Klatschmohn, Sonnenblumen, Rotklee, Gelbsenf, Ringelblumen und noch viele andere Blühpflanzen sind der ideale Tummelplatz für Bienen, die sonst, so die Kritik der Imker, so sehr unter dem Monokultur-Anbau für Biogasanlagen angeblich so arg zu leiden haben.


Aber nicht nur das: die Bauern schaffen damit Farbtupfer in der Baaremer Kulturlandschaft, sorgen für Artenvielfalt sowie für Nahrung und Schutz von Wildtieren.

Rund 1,7 Hektar hat das Feld, das die Familie Schmid von den Fohrenhöfen jetzt als Weide für die fleißigen Bienen mit einer speziellen Saatgutmischung angelegt hat. Mit einer entsprechenden Tafel sollen Spaziergänger darauf aufmerksam gemacht werden. „Förderprogramme der EU und des Landes unterstützen diese Maßnahme“, so die BLHV-Ortsvorsitzenden Josef Albert (Hüfingen) und Johann Wintermantel (Donaueschingen). Die Ansaat ist aber auch mit gewissen Auflagen verbunden. So darf weder gedüngt noch Pflanzenschutzmittel gespritzt werden und die Fläche muss fünf Jahre so bewirtschaftet werden.

„Auch durch die Förderung ist der Ertrag bei weitem nicht so hoch, wie bei Anbau von Getreide“, sagt Karin Schmid. „Auch wir stehen zunehmend unter Wettbewerbsdruck und müssen wirtschaftlich denken.“ Dabei nehmen die Verbraucher weder auf regionale Bewirtschaftungserschwernisse Rücksicht noch honorieren sie die regionale Herkunft der Erzeugnisse. Trotzdem wollen die Landwirte in einem vertretbaren Rahmen Vielfalt schaffen und erhalten. Ein positiver Aspekt für die Bauern ist der gute Vorfruchtwert.


Auf der Bienenweide haben die Vielschaffer im Blütenmeer genügend Nahrung von Ende Juni bis in den September. „Die Wiese wird dann gemulcht und der Aufwuchs verbleibt auf der Fläche“, erklärt Karin Schmid. Aber nicht nur die Bienen profitieren von der Blütenpracht, sondern auch viele andere Insekten. „Feldhasen und Rebhühner finden hier Nahrung und Unterschlupf.“

Das Anlegen von „artenreichem Grünland“ ist nicht ganz neu. „Inzwischen bewirtschaften im Schwarzwald-Baar-Kreis rund 35 Landwirte eine Fläche von über 80 Hektar mit speziellen Bienenweide-Blühmischungen“, so Josef Albert. „Das ist im landesweiten Vergleich ein sehr guter Wert.“

solaro, 16.07.2010

Thema: Imkerinfo

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