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Bienensterben in der Steiermark  (Archiv) 
Bienensterben in der Steiermark
Bienensterben 2009, Quelle: ORF
Archiviert: 30.05.2009
Zu einem Bienensterben kommt es derzeit in der Süd- und Weststeiermark - betroffen sind rund 1.000 Imker. Als Ursache für das Bienensterben sehen Experten ein Beizmittel, mit dem der Maiswurzelbohrer bekämpft wird.


Maiswurzelbohrer
Maiswurzelbohrer
"Bienenvölker werden immer schwächer"
Steirische Imker sind dieser Tage hauptsächlich damit beschäftigt, tote Bienen einzusammeln - bis zu 100 Bienen können es pro Stock täglich sein. "Weniger Flugbienen bedeutet weniger Ertrag. Im Allgemeinen merkt man es immer wieder, dass die Völker statt stärker gleich bleiben oder sogar schwächer werden", erzählt der Imker Rudolf Sackl.

"Existenzbedrohend für Erwerbsimker"
"Für den Hobbyimker ist es nicht unbedingt existenzgefährdend, für den erwerbsorientierten Imker aber auf jeden Fall", betont der Präsident der Bienenzüchter, Josef Ulz.

Tödliches Mittel gegen Maiswurzelbohrer
Das Übel ist der aus Amerika eingeschleppte Maiswurzelbohrer - ein Schädling, der komplette Maiskulturen zerstört, wenn er nicht bekämpft wird. Das Saatgut wird deshalb gebeizt; dieses Gift ist jedoch - wird es vom Wind verweht und von den Bienen aufgenommen - für diese tödlich.

Österreich könne auf Mittel nicht verzichten
In Deutschland wurde dieses Mittel bereits verboten. Österreich könne darauf derzeit nicht verzichten, da der Schädling bei und schon wesentlich stärker vertreten sei, so Vertreter der Landwirtschaft.

"Wir haben dieses Mittel schon in den letzten vier Jahren in der Landwirtschaft eingesetzt - es ist ja per Verordnung festgeschrieben die Beizung durchzuführen, um den Maiswurzelbohrer in unserem Bundesgebiet zu verhindern", erklärt Peter Klug von der Landwirtschaftskammer Steiermark.

Lösungsversuch: Neue Technik bei Saat
Imker und Vertreter der Bauern suchen nun gemeinsam nach Lösungen. Bereits beschlossen wurde, dass ab kommendem Jahr eine neue Technik bei der Saatgutausbringung für jeden Landwirt vorgeschrieben wird, die weitgehend verhindert, dass das Gift vom Wind verweht und mit den Bienen in Berührung kommen kann.

Quelle: ORF

Webseite anton, 30.04.2009

Thema: Bienesterben

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Leser-Beiträge

* Maisanbau
(Von: Webuser:b.miller am 03-05-2013 12:07:51)    Antwort   
Seit Jahrzehnten verfolgen wir die zunehmende Verschantelung der Oststeiermark durch von Jahr zu Jahr höher werdende Maisstauden. Wir haben ein Anwesen, das umgeben ist von diesen künstlichen Auswüchsen diverser Labore, ja, eigens für diesen Zweck von einem sogenannten "Landwirt" dazugepachtet, dem mangels Kreativität von einem Jahr aufs andere nichts besseres einfällt, als eben solche wahrscheinlich 3 Meter hohe Monstergebilde anzubauen. Wir haben deutlich weniger Vögel, die bei uns brüten, von Schwalben ganz zu schweigen. Auch die Idee, die Nutzung privater artesanischer Brunnen in der Tourismusregion Thermenland zu verbieten, dürfte aus dem Wissen um die Auswirkungen dieser Mono-Unkulturen resultieren. Wir haben auch gehört, dass sogenannte "GROSSLANDWIRTE", die von unseren Steuergeldern LEBEN, in Nacht-und-Nebel-Aktionen ihre Gifte in der Landschaft verteilen, damits nicht so auffällt... Was aktuell geschieht, ist eine Schande für die Menschheit! Alle jene, die sich dermaßen beeinträchtigt fühlen von dem, was aktuell in der österreichischen/steirischen Landwirtschaftspolitik zugunsten einiger OLIGARCHEN auf unseren Rücken ausgetragen werden soll, sollten sich solidarisieren, um in einem Musterprozess gegen sogenannten Volksvertreter zu ihrem Recht zu kommen.


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