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Feuerbrand: Honigqualität hat nicht gelitten  (Archiv) 
Archiviert: 02.12.2008
Honig-Untersuchungen in Vorarlberg, der Steiermark und der Schweiz haben ergeben, dass sich der Einsatz von Antibiotika gegen den Feuerbrand nur wenig auf die Honigqualität ausgewirkt hat. Insgesamt enthielt nicht einmal ein Promille aller gezogenen Proben Rückstände von Streptomycin.


Österreich: Steiermark & Vorarlberg

Lediglich in einer steirischen (von 111) und einer Handvoll vorarlbergischer Proben (von 57) fand man minimale Spuren des Antibiotikas Streptomycin. Sämtliche kontaminierten Honige gelangen nicht in den Markt, auch wenn einige sehr geringfügige Rückstände von Streptomycin enthalten und damit weit unter den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen (0,02 mg/kg) liegen.

Zurückzuführen ist diese geringe Kontaminierung zum einen auf das heurige feucht-kühle Wetter während der Blütezeit, das den Ausbruch des Feuerbrands bremste, und zum andern darauf, dass das Antibiotikum auf Wunsch der Imker vorwiegend nachts ausgebracht wurde. "In der Nacht fliegen die Bienen nicht und das Mittel kann so nicht weitergetragen werden", meint Josef Ulz, der Präsident des steirischen Landesverbandes für Bienenzucht.

Aufgrund des feuchten, kühlen Wetters kam es in der Steiermark zu einem Ernterückgang, nur 600 von sonst üblichen 1.000 Tonnen. Insbesondere beim Waldhonig gibt es nach Ulz heuer Ausfälle, weil der "Wald nicht gehonigt hat". Außerdem beklagt Ulz den fehlenden Imker-Nachwuchs.


Nicht einmal ein Promille in der Schweiz

In nicht einmal einem Promille der Schweizer Proben stellte man Rückstände von Streptomycin, das gegen die Pflanzenkrankheit Feuerbrand zum Einsatz kam, fest. Schweizweit sind daher knapp 3,4 Tonnen (Gesamtproduktion rund 3.600 Tonnen, lt. Statistik der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux) aus dem Verkehr gezogen worden. Allein 3,2 Tonnen davon stammen aus Thurgau, der Rest aus St. Gallen und Bern. Der erlaubte Grenzwert in der Schweiz liegt bei 0,01 mg/kg.

Auch in der Schweiz kam der mit Streptomycin kontaminierte Honig erst gar nicht auf den Markt. Nach einem Jahr wird er vernichtet werden.

In der Schweiz erhalten die Imker vom Schweizer Obstverband eine Entschädigung für den unverkäuflichen Honig von umgerechnet 18-20 Schweizer Franken pro Liter.

Mehr Infos zum Feuerbrand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerbrand

BumbleBee, 21.10.2008

Thema: k.D.

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