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Met - der Trank der Götter  (Archiv) 

Archiviert: 21.11.2008
Bestimmt haben Sie schon von Met gehört, Filme gesehen, in denen Wikinger mit überschäumenden Hörnern wüste Saufgelage feiern. Und sicherlich haben Sie auch schon vom Trank der Götter gehört - vor allem der germanischen in Walhalla. Aber auch die griechischen Götter des Olymp sollen dem Honigwein nicht abgeneigt gewesen sein.


Met ist eines der ältesten alkoholischen Getränke aus vergorenem Honig - man schätzt über 5.500 Jahre - und historisch auch eines der weltweit am weitesten verbreiteten; kaum eine Sprache, die kein Wort für den beliebten Honigwein hat:
Sanskrit: madhu, der indogermanische Wortstamm: medhu- prägte Englisch: "mead", Deutsch: "med", Dänisch u. Norwegisch: „mjød“, Schwedisch "mjöd", Polnisch "miód pitny", Russisch: "medovukha" oder "sbiten",. - Die finnische Variante heißt "sima", in Äthiopien trinkt man "tej" und im südöstlichen Südafrika "iQhilika".

Im Deutschen kennen wir den Honigwein als Met, Trank oder Geschenk der Götter, seltener Ambrosia.

Met - mehr als 5.500 Jahre alt

Die Tradition des Metsiedens (-brauens / engl. "meadhing") dürfte einige Zeit vor der Herstellung von Traubenwein in Ägypten und Vorderasien ihre Wurzeln haben. Offensichtlich relativ rasch fand Met auch bei den Germanen und Kelten seine Anhänger. Der Honigwein war eine Opfergabe und Bestandteil kultischer Handlungen - praktischerweise opferten die Germanen den Met ihren Göttern, indem sie ihn selber tranken. Und wer wollte seinen Göttern nicht ordentlich huldigen...
Mit der Invasion der Römer verdrängte Traubenwein nach und nach den Trank der Götter.

Eine weitere Blütezeit erlebte Met im europäischen Raum wohl im Mittelalter - standesunabhängig schlürften unsere Altvorderen auf Althochdeutsch "metu", das vor allem in Klöstern gebraut wurde - aufgrund seiner aufwändigen und teuren Herstellungsweise (auf drei Liter Wasser kam ein Liter Honig) vermutlich in Maßen.

Heute ist Met vorwiegend im nord- und osteuropäischen Raum verbreitet - insbesondere in Großbritannien - und die Arten der Zubereitung so vielfältig wie seine Namen. Aber dazu später.


Die heilsame Wirkung des Mets

Odin, auf der Flucht vor einem eifersüchtigen Vater, soll der Sage nach von der Riesentochter Gunnlod Met zu trinken bekommen haben. Darauf verwandelte er sich in einen Adler und flog gestärkt und im wahrsten Sinn des Wortes beflügelt nach Asgard. Es war Met, der den nordischen Riesen, Zwergen und Asen nicht nur Kraft, sondern auch Weisheit und Unsterblichkeit schenkte.
Was Wunder, dass Germanen wie Kelten Met hoch schätzten!

Nun, man soll vielleicht nicht alles glauben; aber heilende, stärkende Wirkung hat Met allemal. So Sebastian Kneipp: "Met tut viel Gutes, er bewirkt einen guten Appetit, fördert die Verdauung, reinigt und stärkt den Magen, schafft ungesunde Stoffe weg, befreit von dem, was dem Körper nachteilig ist. Seine Wirkung ist sehr günstig auf das Blut, die Säfte, Nieren und Blase, weil er überall reinigt, auflöst und ausleitend wirkt. Für die Alten, so auch für uns ist Met ein Stärkungsmittel. Die Germanen erfreuten sich einer außerordentlichen Gesundheit und erreichten ein hohes Alter. Beides, Gesundheit und hohes Alter verdankten sie besonders ihrem Met."

Und jedenfalls ist in der heutigen Forschung und Medizin belegt, dass Met (ebenso wie Honig) insbesondere antibakteriell wirkt.

Webseite Ambrosius, 22.10.2008

Thema: Konsumenteninfo

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