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Baden-Württemberg/MDL: Breite Zustimmung bei Imkern  (Archiv) 
Archiviert: 13.09.2008
Minister Peter Hauk MdL: "Die Imker reagieren mit breiter Zustimmung auf die finanzielle Hilfe." Die Abwicklung der finanziellen Hilfszahlung für die vom Bienensterben betroffenen Imker ist in vollem Gange und dem Wunsch der Imker nach einer schnellen Abwicklung wurde damit entsprochen.


"Die Zustimmung durch die Berufs- und Hobbyimker zu den ihnen vorliegenden finanziellen Angeboten ist groß! Bis heute haben 88 Prozent der Imker das Angebot akzeptiert. Diese überwältigende Zustimmung zeigt uns, dass die angebotenen Zahlungen eine wirksame Hilfe bedeuten", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Donnerstag, 14. August in Stuttgart.

Vom Bienensterben im Rheintal waren über 700 Imker mit knapp 11.500 Bienenvölkern betroffen. Ursache für das Bienensterben war die unsachgemäße Anwendung eines Clothianidin-haltigen Beizmittels bei der Behandlung von Maissaatgut. Gemeinsam mit der Herstellerfirma des Beizmittels hat das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum für die geschädigten Imker eine schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe organisiert. Hierzu stellte die Firma freiwillig die notwendigen Mittel zur Verfügung, die Verteilung der Gelder erfolgt durch das Land.

Bis Ende Juni hatten die betroffenen Imker ihre Schadensmeldung im Zusammenhang mit der Anwendung des Beizmittels bei der diesjährigen Maisaussaat im Rheintal abgegeben. Die der Berechnung zugrunde liegenden Kennzahlen wurden im Vorfeld mit Sachverständigen, Imkern und Imkerverbänden diskutiert. Die Berechnung erfolgte anschließend durch das Regierungspräsidium Freiburg. Bei der Ermittlung des Unterstützungsbetrags spielten neben dem Gesundheitszustand der betroffenen Bienenvölker, die Volksstärke und damit die Ertragskraft, der Schädigungsgrad sowie die hierdurch entgangenen Verkaufserlöse die entscheidende Rolle. Jeder Imker erhielt mit dem Anschreiben zum finanziellen Hilfsangebot auch eine Erläuterung zur individuellen Berechnung der ihn betreffenden Summe. "Es ist nicht in unserem Sinne, den Imkern die Hilfszahlung aufzudrängen. Jeder Imker hat die Möglichkeit die Hilfszahlung abzulehnen und auf Schadenersatz zu klagen", betonte Hauk.

"Wir hatten eine schnelle und unbürokratische Hilfe zugesagt. Dies war der ausdrückliche Wunsch der Imker. Deshalb haben wir im Interesse aller Beteiligten um möglichst schnelle Rückmeldungen gebeten", erklärte der Minister. Allen betroffenen Imkern war die Diskussion um die Schadensermittlung und die Hilfszahlungen seit Anfang Juni bekannt, sodass sich jeder bereits vor Erhalt des Angebots über eine Zustimmung oder Ablehnung Gedanken machen konnte. "Für uns galt der Grundsatz: "Wer schnell hilft, hilft doppelt". Das sehen die Imker ebenfalls so und bestätigen dies durch ihre Zustimmung", sagte Minister Hauk. Wir gehen davon aus, dass die noch ausstehenden Zustimmungen fristgerecht eingehen. Kritik, die in den vergangenen Tagen von Interessengruppen oder Einzelpersonen geäußert wurde, sei nicht nachvollziehbar.

Minister Hauk bedankte sich bei den Imkern und allen an der Abwicklung der Zahlung Beteiligten für konstruktive und zielführende Zusammenarbeit.

Parallel zu der finanziellen Unterstützungsmaßnahme laufen Untersuchungen zu Ursachen, Auswirkungen und Zusammenhänge in Bezug auf das Bienensterben weiter. In einem breit angelegten Monitoringprogramm sollen weitere Erkenntnisse gewonnen werden, die Grundlage für zukünftige Handlungsweisen sein sollen.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden-Württemberg

red, 14.08.2008

Thema: Bienesterben

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