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Roboterbiene zur Erforschung der Kommunikation  (Archiv) 
Archiviert: 05.01.2008
Das Verhalten und die Arbeitsaufgaben von Bienen innerhalb eines Stocks werden von ihren Genen bestimmt. Diese erstmalige Entdeckung machten Verhaltensbiologen der Ruhr-Universität Bochum


Die Forscher beteiligten sich mit Geräuschen, Roboterbienen und Düften an der Kommunikation und suchten das "Gespräch".

So konnten sie nach und nach die akustischen und chemischen Signale entschlüsseln, mit denen sich Honigbienen, Hummeln und Termiten verständigen. Genauer gesagt verwenden sie eine "Tanzsprache", mit der sie sich durch Vibrationen und Geräusche den Weg zum besten Futterplatz "erklären". Außerdem benützen sie das System der Arbeitsteilung, in dem jede einzelne Biene ihren Platz im Aufgabengefüge hat. Um herauszufinden, ob die jeweilige Spezialisierung angeboren ist, verglichen die Biologen Erbgut und Verhalten einzelner Tiere und fanden heraus, dass keineswegs alle Bienen gleichermaßen in der Lage sind, Nestgenossinnen durch Tänze zu neuen Futterquellen zu lenken. Vielmehr sind die Talente vererbt.

Die Arbeiterinnen stammen zwar alle von der Königin ab, haben aber bis zu 20 unterschiedliche Väter, von denen sie bestimmte "Tanzelemente" im Erbgut mitbekommen. Weiters fanden die Wissenschaftler heraus, dass Bienen, Hummeln und Termiten neben der Tanzsprache auch Geräusche und Duftstoffe verwenden, um zu kommunizieren. Sie setzten Duftcocktails und präparierte Attrappen ein, um die Verständigungssignale der Insekten genauer zu erforschen und kamen so mit ihnen "ins Gespräch". Zur näheren Bestimmung der Tanzkommunikation wurde ein Roboter, mit dem der Bienentanz simuliert werden kann, in den Bienenstock eingeschleust. So erfuhren die Forscher den Weg der Entwicklung der Kommunikationssysteme dieser einstmals nahen Verwandten im Laufe der Evolution: Das Verhalten ist umso älter, je weiter entfernt die Verwandtschaft der Arten ist, die ein und dasselbe Verhaltensmerkmal an den Tag legen.

Links:

http://www.rub.de

Webseite imker, 02.01.2008

Thema: k.D.

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